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Collection

HuG -- Verein Ökumenischer Arbeitskreis Homosexuelle und Kirche Collection

Span Dates:
Bulk Dates: unknown
Volume: unknown

Description

A list (in German) of the collection follows: Römisch-katholische Kirche Aussagen der „Amtskirche“ – Ereignisse auf der pastoralen Ebene – Homosexuellenpastoral in Österreich + Arbeit von P. Joop Roeland – Homosexuelle Priester und Ordensleute – Erzkonservative kirchliche Stimmen – Ereignisse in den Diözesen Österreichs – Fall Johannes Wahala – Fall Hans Hermann Groer – Bischofsouting Kurt Krickler – Plattform „Wir sind Kirche“ – Kirchenvolksbegehren – Bibel Evangelische Kirchen Kirchliche Dokumente – Ereignisse auf der pastoralen Ebene – Erzkonservative kirchliche Stimmen – Bibel Andere Kirchen und Religionen MCC Metropolitan Community Church – Altkatholische Kirche – Orthodoxe Kirchen – Judentum – Islam – Buddhismus HUK-HUG Programme Veranstaltungen chronologisch geordnet HUK-HUG in den Medien diverse Artikel HUK-HUG Netzwerk Österreich-Netzwerk – Europa-Netzwerk – P. Karl Helmreich – Die Schriftstellerin Maria Hauser

Hist/Bio Note

Unsere Geschichte Erste Schritte • Die Gruppe entsteht im Herbstsemester 1988 auf dem Boden der Universität Wien. Die Initiative dazu geht aus von: - Helmut Graupner, HOSI-Wien - Maria Kollau, Katholische Hochschuljugend - Manfred Golda, Pfarrer der Evangelischen Hochschulgemeinde). • Die Gruppe nennt sich Ökumenischer Arbeitskreis Homosexuell – von Gott gewollt?! • Bei den wöchentlich stattfindenden Treffen kommt es zu intensiven Coming-out-Gesprächen. • Es werden aber auch öffentliche Veranstaltungen im Universitätsbereich und in Pfarren organisiert, etwa eine Podiumsdiskussion zum Thema „Homosexualität in den Weltreligionen“ im NIG der Universität Wien. 1990 – Vereinsgründung • Nach zweijährigem Bestehen will die Gruppe ihre kirchenpolitischen Ambitionen verstärken und wählt die Rechtsform eines unabhängigen Vereins. • Und so konstituiert sich im Oktober 1990 der Verein Ökumenischer Arbeitskreis Homosexuelle und Kirche – HuK. • Der Name geht auf die schon lange existierenden Verein HuK in Deutschland und der Schweiz zurück. 1990er-Jahre – Ära Kirchenpolitik • In den 90er-Jahren setzt sich die Gruppe intensiv mit kirchenpolitischen Fragestellungen auseinander und lädt auf allen Ebenen der Kirchen zum Dialog ein: in unzähligen Gesprächen mit Kirchenvertretern, Theologen, christlichen Gemeinden und Verbänden werden moraltheologische, bibelexegetische und pastorale Fragen diskutiert. • Auch beim Kirchenvolksbegehren mischt die HuK kräftig mit. • Die Affäre Kardinal Groer trägt in den 90er-Jahren dazu bei, dass die Situation homosexueller Menschen in den Kirchen in Österreich erstmals in der Öffentlichkeit breit diskutiert wird. Die HuK ist dabei einer der am meisten gefragten Ansprechpartner. • Die Medienpräsenz (Printmedien, Radio, TV) ist sehr hoch. • Mit der Herausgabe der umfangreichen Info-Broschüre Mit Lust und Liebe kommt der Verein dem Bedarf an sachgerechter Information und Coming-out-Hilfe speziell für christlich sozialisierte Menschen nach. Netzwerk • Durch die enge Zusammenarbeit mit anderen christlich orientierten und säkularen Gruppen im Inund Ausland wird der Arbeitskreis HuK bald Teil eines lebendigen österreich- und europaweiten Netzwerks. • So sind wir organisatorisch an zahlreichen nationalen wie internationalen Vernetzungstreffen, Konferenzen und Foren beteiligt. • Den Höhepunkt stellt wohl die Konferenz European Forum of Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender Christian Groups 1999 dar, die alleine von der HuK organisiert wird. • Auch in anderen Bundesländern entstehen rege Gruppen, die sich HuG nennen: „Homosexuelle und Glaube“, und zwar in Salzburg, Graz, Linz, Innsbruck und Vorarlberg. Reges Vereinsleben • Das Gruppenleben abseits der besonders vom Vorstand getragenen Kirchenpolitik besteht vor allem aus sehr gut besuchten wöchentlichen Gesprächsrunden, Gottesdiensten und Freizeitveranstaltungen. • Die Programme der Gesprächsrunden drehen sich um Fragen des Glaubens, der Sexualität oder allgemein um „Gott und die Welt“. Seit 2000 • Ab 2000 verändert sich das gesellschaftliche und kirchliche Klima in Österreich und damit die Rolle der HUK: Einerseits wird mit dem Thema Homosexualität in der Öffentlichkeit und in den Kirchen selbstverständlicher umgegangen und immer mehr kirchliche Vertreter und Gremien signalisieren Dialogbereitschaft, Offenheit, ja Akzeptanz und Solidarität. • Die Evangelische Kirche und die Altkatholische Kirche machen mutige Schritte in Richtung Akzeptanz homosexueller Lebensweisen (etwa durch die Einführung kirchlicher Segensfeiern und die Einsetzung einer Homopastoral). • Andererseits zementiert die römisch-katholische Hierarchie ihre alte Position und zeigt keine Lernbereitschaft. • Das führt dazu, dass die HUK sich aus ihrem kirchenpolitischen Engagement mehr und mehr zurückzieht: in den kleinen Kirchen ist vieles erreicht und in der r.-k. Kirche scheint man nicht voranzukommen. 2000 – Namensänderung • Die zunehmende Entpolitisierung des Vereins (Rückzug einiger Leute, Auslandaufenthalte, kirchenpolitische Erfolge und Misserfolge) führt zu einer Identitätskrise. • Im Jahre 2000 endet eine leidenschaftlich geführte Diskussion mit der Namensänderung des Vereins: Homosexuelle und Glaube, Ökumenische Arbeitsgruppe Wien. Dahinter steht aber nicht nur die Freude über das Erreichte und die Frustration, was die r.-k. Kirche betrifft, sondern auch das Bedürfnis, den Kreis für religiös interessierte Menschen außerhalb der christlichen Kirchen zu öffnen. Die Kritiker der Namensänderung meinen, dass mit dem alten Namen der Anspruch, Teil der Kirche(n) zu sein, aufgegeben werde. Dafür heißen nun alle Geschwistergruppen in Österreich HUG. Entwicklung seit 2000 • Das intensive kirchenpolitische Engagement der 90er-Jahre wird kaum fortgesetzt. Die Gruppe konzentriert sich auf die wöchentlichen Gespräche und auf vereinzelte kirchenpolitische Akzente. • Die HUG-Gruppen in Tirol, Salzburg, Oberösterreich und Vorarlberg lösen sich auf, es verbleiben die in Wien und Graz. • Auftritte bei den Regenbogenparaden Anfang der 2000er-Jahre erregen Aufsehen. • 2009/10 feiert der Verein mit einem speziellen Semesterprogramm und einem Festtag am 23. Jänner 2010 sein 20-jähriges Bestehen.

Finding Aid

There is an online list of the principal documents and publications created and maintained by HuG available on the HuG-Wein website.
http://http://www.hug-wien.at/archiv/

Location

These materials are maintained by HuG but does not include founding documents, minutes, or notes at this time.
http://http://www.hug-wien.at/

Tags

Ecumenical | Germany | Activist (church change)